Nov 082012
 

Lothar S. aus W. fragt auf der facebook-Seite eines Pharmazie-Unternehmens nach der Verträglichkeit eines Medikaments der Hausmarke mit seinen Nierentabletten. Frau Schmidt, Administratorin der Fan-Seite liest den Kommentar des Kunden als ausgewählter Erst-Kontakt. Als Teil des Marketing-Teams wurde sie zur Social Media Akteurin des Konzerns ernannt. Seit Erstellung der Unternehmensseite wird einzig Lob oder Kritik zur neuen Werbekampagne, an der sie beteiligt ist, ausgesprochen – ein Themengebiet mit dem sich Frau Schmidt auskennt. Die spezifische Produktfrage des Kunden weiß sie allerdings nicht zu beantworten.

Eines der großen Vorteile des Social Media Marketings ist der direkte Kundenkontakt. Daraus erhalten Unternehmen wertvolles Feedback, bekommen ebenfalls unerwartete Fragen gestellt. Wie können diese als Unternehmen ordnungsgemäß beantwortet werden? Zumeist kümmern sich Marketings-Spezialisten um die sozialen Auftritte von Unternehmen, sie wissen, wie sie im Namen des Unternehmens zu handeln haben. Die Beantwortung wissenschaftlich oder technisch orientierter Fragen wird dabei oft zum Problem. In diesem Fall mangelt es der Marketing-Spezialistin am pharmazeutischen Fachwissen. Weiter helfen kann ihr eine speziell fürs Unternehmen angelegte Wissensdatenbank bestehend aus einer Sammlung von bereits gestellten Fragen und Antworten. Wie die FAQs einer Webseite, allerdings nur betriebsintern aufrufbar. Doch was bringt einem eine solche Wissensdatenbank wenn kein Wissen vorhanden ist?

In diesem Fall bilden Erfahrung, die langsame Heranführung an die sozialen Medien, sowie Social Media Monitoring die Lösung des fehlenden Wissens. Irgendwann, irgendwo in den Weiten des Netzes kamen bereits Fragen zum Unternehmen und dessen Produkte auf. Diese werden gesammelt, von Experten beantwortet und in die Wissensdatenbank eingetragen. So kann aus dem zunächst mickrigen Dokument, in kurzer Zeit eine Art Lexikon für den eigenen Social Media Auftritt entstehen. Hat die semantische Internetsuche nur wenig bis gar keine Ergebnisse gebracht, ist nun zumindest bekannt, wann und wo im Internet das eigene Unternehmen thematisiert wird. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt für ein Unternehmen, der durchs Monitoring abgedeckt wird. Zurück zur Beantwortung der facebook-Frage.

Ist kein Wissen für eine Wissensdatenbank gefunden worden, sollte es langsam gesammelt und in die Datenbank eingetragen werden. Damit nicht zu viele Fragen auf einmal beantwortet werden müssen, hilft ein langsames aber stetiges Wachstum der Fanbase. Social Media Auftritte werden unter Kontrolle gebracht, Erfahrung gesammelt und dokumentiert. Die Wissensdatenbank des Pharmazie Unternehmens gibt Frau Schmidt vor, wie sie die Frage von Herr Lothar S. am besten beantworten kann. Ein Behaviour Guide, sowie eine Social Media Policy geben zusätzliche Richtlinien an, um der Philosophie des Unternehmens entsprechend zu handeln. Mit einer solchen Vorgehensweise wird der „Antwort-Angst“ von Unternehmen entgegengewirkt.

taurus media führt Sie und Ihr Unternehmen mit Hilfe seiner Erfahrung im Bereich Social Media Marketing, an dieses Thema heran und arbeitet ein auf ihr Unternehmen abgestimmtes Konzept aus. Weitere Informationen erhalten sie auf www.taurus-media.eu .

Apr 222012
 

Viele Unternehmen in Deutschland stecken den Kopf in den Sand und warten, dass Social Media wieder verschwindet, so wie beim Thema Internet in den 90ger Jahren. Einige haben Twitter oder Facebook ausprobiert und es hat nichts gebracht. Einige haben sich gar großartige Dinge versprechen lassen und stehen nun mit dem mehr oder weniger großartigen Ergebnis da.

Wie kommen wir zu der These, dass warten kostet? Weil viele Unternehmen inzwischen erfolgreich aktiv sind. Die Ausprobierphase ist vorbei.

Was machen Sie, wenn Sie etwas über ein Unternehmen erfahren möchten – und das in nur 10 – 15 Minuten?

  • Googlen
  • Auf Facebook schauen, was das Unternehmen schreibt
  • Auf LinkedIn oder Xing nachsehen, ob ich einen Ansprechpartner finde
  • Schauen, ob das Unternehmen twittert
  • Bei YouTube nach Videos suchen
  • Das gilt auch für B2B Unternehmen.
  • Das gilt für Jobsuchende, auch Auszubildende schauen sich die Firmen im Internet an.
  • Das gilt für Produkte, über die ich mich vor einem Kauf informieren möchte.

Das macht jeder, der sich ein wenig im Internet auskennt. Aber das eigene Unternehmen zu positionieren, da heißt es dann oft “besser noch warten, wir haben so viel anderes zu tun.”

Um einen Eindruck davon zu bekommen, ob Sie das Thema Internet und Social Media ernster nehmen sollten brauchen Sie nur 15 Minuten.

Setzen Sie sich das Ziel, etwas über das wichtigste Produkt Ihres Unternehmens zu erfahren, und los, auf ins Internet.

Um Informationen zu bekommen brauchen Sie sich nirgendwo anmelden. Bei allen Portalen kann man suchen, ohne registriert zu sein. Also suchen Sie einfach mal, nur für 10 – 15 Minuten.

Und? Kostet für Sie warten mehr als starten?

Feb 292012
 

Millionen Deutsche misstrauen dem Internet. Das ist doch mal eine andere Meldung als immer nur zu hören: “alle Ihre Kunden sind Online”.

Der Deutsche, allgemein eher abwartend und misstrauisch, ist auch bei der Nutzung des Internets seiner Natur treu. 40 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren sind Offline.

Grund dafür: Verunsicherung und fehlendes Wissen über das Internet und seine Möglichkeiten.

Gibt es schon an den Schulen ein Fach: Internet und Neue Medien?? Ich glaube nicht.

 

Aug 282011
 

4 Situationen – 1 Autohaus – Auftraggeber ist VW
Kleine Nachwuchstalente zeigen uns, wie Service zum sprichwörtlichen Kinderspiel wird – vorausgesetzt man weiß wie!

In einem Dreiminutenfilm werden vier Verkaufs- und Servicesituationen von Kindern nachgespielt. Alle witzig, alle auf den Punkt gebracht. Zu sehen ist das Video hier: http://www.markenfilm-crossing.de/artikel/items/kein-kinderspiel.html