Ein kleines Mißverständnis und das Blut kocht. Man verliert den Überblick, ob das jetzt grade eine Beleidigung, ein Ehrschutzdelikt, eine Verleumdung, üble Nachrede oder was ganz anderes war.

Und wenn man beim posten eh grade besoffen war, dann ist man doch vermindert schuldfägig. Oder?

“Arschloch” und andere Schmusewörter. Zur Strafbarkeit von Beleidigungen auf Facebook.

Einkaufen ist in vielen Onlinehshops eine abenteuerliche bis grenzwertig nervige Angelegenheit. Schauspieler haben das ins reale Leben übertragen – kennen Sie das?

Viel Spaß

 

Moderne Online Shops steuern in Richtung positives Einkaufserlebnis.

Ein Online Shop, der Schuhe verkauft muss anders aussehen, anders aufgebaut sein, als ein Shop für Elektrogeräte oder Obst. So lauten die Vorträge auf den großen E-Commerce Konferenzen. Es gibt Customer Experience Manager und Customer Satisfaction Models, die Customer Jouney zu messen ist grade hochmodern. Ein glücklicher Kunde, der immer wieder kauft, ist seit Jahren das große Ziel der E-Commerce Branche.

 

Die Realität sieht aber noch immer aus, wie das Beispiel oben.

Sobald wir wissen, wann sich das Einkaufserlebnis im Internet durchgehend flieߟend, positiv und wunderbar gestalten wird, tragen wir das in unseren Countdown oben rechts im Socialpotential Blog ein. Gleich unter dem Datum für den nächsten Weltuntergang und über dem Datum, ab dem Computer Gedanken lesen werden.

Wir halten Sie auf dem laufenden!

Software erneuert sich heute von selbst – ohne zu fragen, ob eine neue Version gewünscht ist. Schöne, veränderte Funktionalitäten ersetzen die alten gewohnten. Nur sind die neuen Ideen der Softwarefirmen häufig gar nicht schön und überhaupt nicht funktional und schon gar nicht gewünscht.

Die Leute von ExtremelyDecentFilms haben ein facebook Update auf das reale Leben übertragen. Grade nach Hause gekommen muss ein junger Mann feststellen, dass sein Wohnzimmer ungefragt ein Update erfahren hat … und sein Schlafzimmer, seine Privatsphäre zu Hause wurde verändert und seine Katze und ….

Viel Spaß

 

Feb 132013

Der Online Handel boomt ohne Ende – alteingesessene Geschäftsmodelle haben Probleme. Trotzdem ist es nicht einfach online etwas zu verkaufen. Die großen wie Ebay, Amazon, Zalando usw. saugen einen großen Teil des Onlinemarktes auf.

Es gibt Ausnahmen:
Der Lubera Pflanzenshop verkauft munter Samen, Pflanzen und alles zum Gärtnern per Katalog und Online.

Nunja ich kenne mich mit Pflanzen nicht aus, mag aber durchaus einen schönen Garten. Also brauche ich Beratung, um zu wissen, was ich wohin pflanzen kann und was wann wie blüht. Und vor allem, wie pflanzt man das Grünzeug richtig und welche Pflege ist notwendig?

Genau das macht Lubera mit einer Videoplattform: gartenvideo.com einfach gärtnern. Es gibt ein regelmäßiges Video Gartenmagazin und einem Pool von über 900 Gartenvideos.

Hier erfahre ich etwas über Dahlien und Duftrosen, Wachstumsprobleme von Brombeeren und wo man die Zaubernuss hinpflanzen muss – es gibt sogar Pflanzenheizkabel für den Winter. Klingt praktisch.

Man kann dort auch online Fragen stellen oder sich Pflanzenvideos wünschen.
Damit ist die Beratung, die dem Onlinekäufer häufig fehlt, plötzlich da. Und wenn das Grünzeug nicht wachsen will, kann ich dort jederzeit nochmal nachfragen.

Eine gute Gärtnerei bietet diese Beratung auch – ein mittelmäßiger Baumarktmitarbeiter schon weniger.

Die Videoplattform weckt zudem immer neuen Bedarf, stellt durch das Online Magazin neue Dinge vor und bringt mich voran in meinem Garten.

Über Facebook, iTunes Abo oder RSS Feed erfahre ich, wenn es eine neue Folge gibt und bleibe so dabei. Kaufen kann man das alles dann im zugehörigen Onlineshop.

Es funktioniert: http://www.gartenvideo.com/

Wie ist das mit dem Copyright eigentlich entstanden? Wo und wann? Und warum steht es uns heute im Weg?

Der Film zeigt, dass der Beginn im Jahr 1710 eine gute Sache war und ist, nur hat sich das Copyright Recht im laufe der Jahre verändert. Nicht zugunsten der Autoren, sondern der Konzerne, die die Rechte besitzen.

Und da steckt das Problem …

Herzinfarktgefährdete seien vor der Stelle 0:53 gewarnt.

Unsere Firma ist cool – bewerbt euch! Das denken sich viele Marketing- und Werbeagenturen ist doch eine echt tolle Idee. Wir stellen den Firmennachwuchs ins Netz und zeigen, was die so machen. Dann wollen die anderen auch und die Neubewerbungen schiessen in die Höhe.

Und wenn die auch noch singen erreicht das die heutige Jugend – garantiert.

BMW hat für einen solchen Versuch den Filmpreis “silberner Sellerie 2012″ bekommen. Zitat: Mit ihrem außerordentlich schlechten Praktikumsaufruf in Videoform sicherte sich die BMW Group den Deutschen Webvideopreis 2012 in der Kategorie “FAIL”. Damit setzte sich das professionelle Machwerk gegen zwei weitere Videos durch. Quelle: http://webvideopreis.de/blog/2012/bmw-gewinnt-den-silbernen-sellerie-2012/

BMW lässt angehende Akademiker singen und beschreibt, wie cool die Arbeit bei BMW ist. Das Video selbst ist für das einbetten deaktiviert, aber man kann darauf verlinken.

Zum BMW Video: http://youtu.be/ydQxuEHuZ68

Sparda Movie Stars
Hier hat die Sparda Bank Unternehmenskommunikation professionell unterstützt.

EDEKA

Weitere Beispiele gibt es von Vattenfall (dieses Video ist nicht mehr verfügbar) und anderen.

Und nun kommt die NASA

NASA Johnson Style
Die NASA kommt – mit ihrem singenden und tanzenden Nachwuchs. Die Jungakademiker des Johnson Space Centers singen und beschreiben, wie cool die Arbeit bei der NASA ist.

Und es ist ein Knaller – supergut – rennt viral durchs Netz.

Ob hier auch eine professionelle Agentur geplant hat wissen wir nicht. Was man auf deren Kanal sehen kann ist, dass der NASA Nachwuchs öfter mal Musikvideos dreht. Die haben einfach Spaß dran :)

Buch über Krisenkommunikation und Shitstorms im InternetProduktfehler, Gerüchte, unzufriedener Kunde -> Shitstorm

Im Internet finden sich viele Berichte über große und kleine Unternehmen, die mit dem Problem zu kämpfen haben, dass sich ein kleines Feuer über das Internet rasend ausbreitet.

Zitat aus dem Buch: Wer nicht willens oder in der Lage ist, sich in aller Kürze auf den Dialog mit Internetusern und Medien einzustellen und transparent zu kommunizieren, muss sich der Macht der Internetakteure beugen und riskiert hohe Imageschäden.

Was tun?

Das Buch: Die Goliath-Falle – Die neuen Spielregeln für die Krisenkommunikation im Social Web bietet einen Überblick über das Thema mit Beispielen, Checklisten und Handlungsempfehlungen.

Aus dem Inhalt

  • Die wichtigsten Kanäle im Internet, durch die Krisen entstehen
  • Vormedialer Raum, Online- und traditionelle Massenmedien
  • Der Einsatz von Rechtsmitteln
  • Masse und Macht – der Angriff aus dem Internet
  • Social-Media-Monitoring-Tools
  • Werden Sie dialogfähig
  • So realisieren Sie die One-Voice-Policy in der Krise
  • Die wichtigsten Kanäle für einen erfolgreichen Dialog im Krisenfall
  • Krise als Chance – so steigern Sie Ihre Reputation nach der Krise
  • Was wird das „next big thing“ für Kommunikatoren?

Die Autoren kommen aus dem Bereich PR / Krisenkommunikation und haben fundiertes Wissen über die Tiefen des Internet Monitorings und damit der Frühzeitigen Messbarkeit von Krisenherden und der Entwicklung von Stürmen und Tornados im Internet. Kurz: die schreiben nicht nur, die machen das auch.

taurus media hat die Autoren während der Entstehung des Buches aus der Sichtweise der Agentur heraus beraten dürfen. Sowohl mit Beispielen aus unserer Tätigkeit in Neuseeland und den USA, wie auch den Erfahrungen mit unseren deutschen Kunden und dem Aufbau von unternehmensinternen Krisenteams und Reaktionsplänen.

 

Amazon-Link: http://www.amazon.de/Die-Goliath-Falle-Spielregeln-Krisenkommunikation-Social/dp/3834934739

 

Herzlichen Glückwunsch Sie haben gewonnen! Ihr Preis? Ein erfolgreich durchgeführtes Gewinnspiel mit dem Sie Ihre vorher gesetzten Ziele erreicht haben. Ihr Einsatz? Zeit, Kreativität und diverse Kosten. Ihre Vorgehensweise? Die Ausarbeitung eines mehrstufigen Konzepts abgestimmt auf Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe. Glücklicherweise haben Sie sich vorher ausreichend informiert in dem Sie beispielsweise den Rat eines Social Media Experten eingeholt haben.

Ein Gewinnspiel plant sich nicht von selbst, die Teilnehmer kommen nicht einfach so und erzählen anderen von der Aktion. Dabei sind es die Teilnehmer, die Sie als ihre potenziellen Kunden durch die Aktion gewinnen können. Wenn Sie sich doch nur ebenso viel über Gewinnspiele in sozialen Medien informiert hätten, wie Sie es von ihren Kunden in Bezug auf ihr Unternehmen erwarten. Aber einen Moment – genau das haben Sie ja! Sie haben das System verstanden, der Aufwand hat sich gelohnt.

Ebenso haben Sie daran gedacht ihr Gewinnspiel abzusichern. Wie haben Sie das erreicht? Sie haben sich an die wettbewerbs- und datenschutzrechtlichen Vorgaben ihres Landes gehalten. In Deutschland gehören dazu vollständige und transparente Teilnahmebedingungen, sowie ein Aufklärungsdokument zum Schutz von Teilnehmerdaten. Vollständige Teilnahmebedingungen geben Informationen zum Zweck des Gewinnspiels, erläutern, welche Personen zur Teilnahme berechtigt sind und gehen näher auf den Gewinn und die Gewinnbestimmung ein. Des Weiteren informieren diese über den Aktionszeitraum, sowie das Auslosungsdatum und geben Auskunft zur Übergabe des Gewinns. Datenschutzrechtlich ergänzt werden die Teilnahmebindungen durch eine Datenschutzerklärung. Diese dient zur Aufklärung der Verwendung personenbezogener Daten des Gewinnspiel-Teilnehmers. Laut Gesetz dürfen in einem Gewinnspiel nur Angaben zur Person erfragt werden, die im Zuge der Aktion benötigt werden. Bei der Verwendung von Daten, die nicht für das Gewinnspiel relevant sind, muss der Veranstalter die aktive Einwilligung des Teilnehmers einholen. Dies gilt besonders für die Gewinnspiele, die auf Teilnehmerdaten für Direktmarketingzwecke abzielen. Sie dürfen den Teilnehmern des Gewinnspiels ihren Newsletter nur zusenden, wenn er dies unabhängig von den Teilnahmebedingungen bestätigt hat. Halten Sie sich an diese Vorgaben für einen fairen Wettbewerb, einer vertrauenswürdigen Aktion und letztendlich für die Durchführung eines erfolgreichen Gewinnspiels.

Abgeordnetenwatch ist eine Internetplattform. Gegründet 2004 hat sich Abgeordnetenwatch über Hamburg hinaus auf ganz Deutschland ausgedehnt.

Wer stimmt wie im Bundestag ab
Mit einem Klick auf den Bundestagsradar kann man sehen wer ja und wer nein zu Milliardenhilfen für spanischen Banken, den Fiskalpakt und das zweite Rettungspaket für Griechenland gesagt hat. Eingeschränkt werden kann nach Geschlecht, Bundesland (z.B. nur die Hamburger Abgeordneten), Familienstand, Alter und vielen anderen Kriterien.

Und in Hamburg selbst?
Auch für die Bundesländer lässt sich nachsehen wer für oder gegen was gestimmt hat.

 

Insgesamt versteht sich Abgeordnetenwatch als direkter Draht der Bürgerinnen und Bürger zu ihren Abgeordneten. Man kann Fragen stellen, die öffentlich gemacht werden. Und es ist auch öffentlich zu sehen, wenn diese nicht beantwortet werden, oder nur jemandem nur eine Standardantwort entgegen rollt.

Auch Jahre später ist nachlesbar, was ein Politiker wie wo gemacht und versprochen hat. Das Motto: Der öffentliche Dialog schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit.

In letzter Zeit ist Abgeordnetenwatch sehr stark im Bereich der Nebentätigkeiten von Abgeordneten aktiv.

Abgeordnetenwatch gehört zu den Plattformen, die man kennen sollte: http://www.abgeordnetenwatch.de/

Aber das ist doch mein Privat Profil auf Facebook. Da erzähle ich meinen Freunden brandheisse Neuigkeiten über meinen Dackel und meine Katze, dass mein Rasenmäher defekt ist und wie viel und wo ich heute joggen war.

Was soll denn da ein Impressum?

Wenn zwischen den Fotos vom letzten Mittagessen und den Berichten über Wartezeiten bei Telekom und Bahn auch  geschäftliche Posts auftauchen muss ein Impressum her.

Auch wenn es ein persönliches Profil ist und keine Page.

Erschreckend. Vor allem ist Deutschland unseres Wissens das einzige Land, dass die Impressumspflicht in dieser Tiefe betreibt.

Zitat aus dem Blog von Thomas Schwenke:

Wann wird ein persönliches Profil geschäftlich für Werbezwecke genutzt? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, aber wenn Sie regelmäßig auf die Angebote Ihres Unternehmens oder als Musiker auf Ihre Konzerte hinweisen, liegt eine geschäftliche Nutzung vor. Also in etwa, wenn die Inhalte Ihrer Timeline denen einer Fanseite nahe kommen. Weitere Anzeichen dafür sind die Abonnement-Funktion, öffentliche Zugänglichkeit der Postings und eine hohe Anzahl von Freunden.

Hier geht es zum Blog von Thomas Schwenke mit weiteren Informationen zu diesem Thema: http://rechtsanwalt-schwenke.de/abmahnung-wegen-schleichwerbung-und-impressumspflicht-bei-persoenlichen-facebook-profilen/

 

Wir stehen nun bei einigen unserer Kunden vor der Frage was tun?

  • In einem Fall werden wir ein Profil in eine Page umwandeln. Der Kunde bekommt ein neues Profil, dass nicht öffentlich sein wird.
  • In zwei Fällen haben wir einen Impressumslink integriert.
  • In anderen Fällen haben wir Kunden geholfen, das persönliche Profil vor der Öffentlichkeit zu verschliessen.
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