Elke Bövers

Elke Bövers ist Diplom-Informatikerin mit langjähriger Erfahrung in Projektmanagement und Softwareentwicklung. Sie hat in den letzten 15 Jahren Online Communities für diverse große deutsche Magazine und Zeitungen betreut und schreibt für Social Media Blogs in Neuseeland, den USA und Deutschland. Die letzten Jahre hat Elke Bövers im Ausland gelebt und gearbeitet und ihr Social Media Zertifikat direkt im Silicon Valley erworben, wo Facebook, Twitter, Google, Microsoft & Co ihren Hauptsitz haben. Sie hat durch Ihre Aktivitäten dort viele wertvolle Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen können.

Apr 012015
 

Wer sich durch Werbung belästigt fühlt, weil diese nachweisbar auf eine andere Zielgruppe ausgelegt ist, kann in Zukunft klagen.

Wer kennt das nicht, Werbung für Produkte oder Dienstleistungen, die man überhaupt nicht braucht. Noch schlimmer, die man niemals brauchen wird. Werbung, die gar nicht passt. Es passiert immer wieder. Werbung für eine Damenhandtasche bei einem Single Mann, Werbung für eine Bergwanderung wird einer Meerjungfrau angezeigt, Katzenfutter Werbung erscheint bei einem Hundebesitzer, Huhn mit Erdnusssauce bei einem Erdnussallergiker und Anti Falten Creme für eine 40jährige.

Die Konzerne sammeln unendlich viele Daten über jeden Internetnutzer und können Interessenslage und Kaufverhalten genau vorhersagen. “Heutzutage kann man durch den sogenannten Big Data Blitzabgleich sogar messen, wenn die Hauskatze statt eines Menschen vorm Bildschirm sitzt. Das signifikant unterschiedliche Surfverhalten sticht sofort heraus.” so der Small and Big Data Experte Dr. Dr. Mnemonic

Daraus erwachsen nun auch Pflichten für die Konzerne. Wer nachweisen kann, dass er durch definitiv nicht zielgruppengerechte Werbung beleidigt wurde, kann nun auf Schmerzensgeld klagen.

Das Gesetz tritt heute, am ersten April 2015 in Kraft. Die Gerichte bereiten sich auf einen großen Ansturm entrüsteter Internetnutzer vor.

Tweets, die Spaß machen

 Allgemeine News  Kommentare deaktiviert
Dez 312014
 

Auf Twitter erzählen die Leute von sich selbst, der Arbeit oder werfen mit Neuigkeiten um sich. Es gibt aber auch wirklich unterhaltsames, dem man folgen kann.
 
Zum Beispiel kackende Katzen:

Das Twitter Hashtag #schneegida unter dem sinnvoll-sinnfrei gegen Schnee gehetzt wird:

Mit @big_ben_clock weiss man welche Stunde in London geschlagen hat:

Bahn Ansagen, man muss ja wissen, was den Nah- und Fernverkehr so treibt:

Oder Kurzgeschichten in 140 Zeichen – ja das geht!

Dez 292014
 

Dies ist ein ReCaptcha. Es verspricht das Ende von unlesbaren schräg gestellten, verbeulten Buchstaben in blassen Farben.

Warum Captchas?
Robots durchsuchen das Internet nach Formularen, in die sie statt sinnvoller Anfragen jede Menge Werbung eintragen können. Und oft genug funktioniert es, die Werbung erscheint als Kommentar zu einem Artikel, obwohl das nun wirklich nicht gewollt ist. Um die Robots auszusperren gibt es den Captcha, eine Buchstaben – Zahlen Kombination, die man zusätzlich zu den normalen Informationen in ein Formular eintippen muss, um zu beweisen, dass man Mensch ist.

Nur nerven die Dinger ohne Ende und sind auch von Menschen nicht lesbar.

Da kam Google und hat ReCapcha erfunden. Das ReCaptcha fragt noch immer eine Frage, aber die Antwort soll für einen Menschen kein Problem und für einen Robot unlösbar sein.

Wir haben jetzt auch eins, hier könnt ihr das testen:

Jetzt breitet sich Unverständnis aus, denn warum ersetzt so eine einfache Checkbox die bisher nur schwer identifizierbaren, verschwommenen, quergestellten Buchstaben und Zahlen. Warum ist das so einfach?
Auch die Antwort ist einleuchtend, weil das von Google ist – Google analysiert dein Verhalten auf der Webseite, IP Nummer, Browser, Betriebssystem, Verweildauer und wie du die Maus innerhalb des Captcha Bereichs bewegst.

ReCaptchaMit etwas Spieltrieb bekomme ich Google dann doch dazu an mir zu zweifeln. Ein weiteres Bild wird ausgefahren mit der gewohnten Zahlenkombination. Ich soll 104 eintippen.
Ich habe es geschafft wie ein Roboter zu wirken.

Aber das ist noch nicht alles. Auf dem Smartphone (getestet auf dem iPhone) fragt das ReCaptcha jedes Mal nach. Dort funktioniert das mit der Menschenerkennung scheinbar noch nicht. Wer also testen möchte, was Google sich so alles für den Roboter Test ausgedacht hat, sollte aufs Smartphone wechseln.

Viel Spaß!

Nov 132014
 

Eine Drohne mit einem Werbeplakat fliegt vor dem Fenster herum. Nervige Werbung oder eine gute Idee?

Man klickt ein interessantes Produkt an und von der Sekunde an wird man verfolgt. Im Internet, von Werbung, die dieses Produkt zeigt. Das kann ganz schön nerven. Da hilft es tief durchzuatmen und zur Entspannung aus dem Fenster zu schauen oder vor die Tür zu gehen.

Jetzt nicht mehr. Dronevertising ist da. Eine Drohne mit einem Werbeplakat fliegt vor dem Fenster herum und versperrt den Blick auf die Landschaft. Auch in höheren Stockwerken.

Der nächste Level nerviger Werbung ist erreicht.

Das kann interessant sein. Aber ich bin eher abgeschreckt. Ausserhalb der Bildschirme gibt es Plakate, ok. Aber bitte nicht direkt vor meinem Fenster herumschwirrend oder vor Sehenswürdigkeiten. Statt Blick auf die Alster mit Erholungswert ein Blick auf ein Fastfood Plakat, dass auf und ab wackelt. Nein Danke.

Bisher fand ich es schade, dass die Akkutechnik noch nicht so weit ist eine Drohne lange fliegen zu lassen. Nach einer halben Stunde muss das Ding aufladen. Jetzt bin ich ganz froh darüber.

Wenn das erst mal anfängt ist es nicht mehr weit bis zur personalisierten Werbung und ich muss vor wandelnden Unterwäscheplakaten davonlaufen.

Social Media Parodie

 Allgemeine News  Kommentare deaktiviert
Okt 192014
 

Eric Qualman veröffentlich regelmässig unregelmässig Videos zu Zahlen und Statistiken rund um das Internet. Nun hat er eine Parodie zu diesem Thema erstellt.

Dort wird unter anderem die These aufgestellt: Wenn Twitter die Anzahl Zeichen von 140 auf 200 erhöhen würde, könnten 90 Millionen deutschsprachige Menschen endlich ihre Sätze beenden.
Ein Internetnutzer verbringt einen ganzen Tag seines Lebens damit, Texte aus Suchfeldern zu löschen.
usw.

Ich möchte nicht zu viel verraten. Hier gehts zum Film:

Trivia spielen mit Google Maps

 Allgemeine News  Kommentare deaktiviert
Aug 042014
 

Geografische Fragen beantworten auf Google Maps, das ist die Spielidee von Smarty Pins. Smarty Pins

Es werden Fragen gestellt zu Sportereignissen, Geografie, Geschichte, Technik, Kunst, Kultur usw. Die Antwort ist immer ein Ort. Man zieht den Google Pin auf die vermutete Antwort. Die Distanz zur richtigen Lösung in Kilometern wird einem vom Startbetrag abgezogen. Wenn man bei Null ankommt, ist das Spiel vorbei.

Also nicht zu oft falsch tippen :)

 

http://smartypins.withgoogle.com/

Jul 212014
 

Die Suche nach einem bestimmten Post auf Facebook hat ein Ende. Facebook stellt ab Montag eine Funktion zur Verfügung, mit der man Posts, die man später lesen, sich merken oder anderen zeigen will – speichern – kann.

Jeder kennt das, ein Post, den man nur kurz aufleuchten sehen hat. Keine Zeit zum lesen aber irgendwie … na vielleicht doch, aber nicht jetzt.

Oder der Post, den man anderen zeigen möchte.

Bisher war die einzige Lösung den Post zu teilen. Ein geteilter Post landet auf der eigenen Timeline und kann im Eigenchaos einfacher gefunden werden, als im Newsfeed.

Natürlich ist es im Sinne von facebook, dass möglichst viele Posts geteilt werden. Aber auf die Idee einen Post zu teilen, um ihn zu konservieren, darauf kommt kaum jemand. Posts werden geteilt, wenn sie gut sind – weitersagen, dazu ist das da.

Also:
Speichern zum später lesen ist längst überfällig. Wir warten gespannt auf diese neue Funktion.

Jul 162014
 
Suche nach MH370

Übersichtsseite

Vom Sofa aus bei der Suche nach Flug MH370 helfen, das geht. Jeder kann einen sinnvollen Beitrag leisten. Die Aufgabe: Satellitenbilder auswerten.

Das ist nicht weiter schwer, denn es gibt nur eine Sache, auf die man achten muss – das Flugzeug.

Das gelbe Rechteck im Bild rechts zeigt an, in welchem Bereich man grade sucht. Die Wolken sind das schon durchsuchte Gebiet. Insgesamt hat diese Person 2140 Rechtecke durchsucht und 14 verdächtige Sichtungen markiert.

Der Daumen hoch sagt: eine der Sichtungen wurde von anderen bestätigt!

Suchgebiet - nur Wasser und Wolken.

Suchgebiet – nur Wasser und Wolken.

Die links abgebildete Kachel des Suchgebiets zeigt keine Objekte. Nur Ozean und ein paar Wolkenreste.

Ist man sich nicht sicher, ob eine Sache zu markieren ist, kann man sich zum Vergleich Beispiele daneben einblenden.

Hier könnt ihr bei der Suche nach dem Flugzeug helfen: http://www.tomnod.com/nod/challenge/mh370_indian_ocean

Natürlich geht es nicht nur um den Flug MH370. Man kann auch Elefanten retten, Waldbrände verhindern, oder nicht heimische Pflanzen auf Hawaii markieren, die die heimischen Pflanzen zurückdrängen.

Und viel mehr: http://www.tomnod.com

Extrem sinnvolles Bürotool

 Allgemeine News  Kommentare deaktiviert
Jul 132014
 

Ein Bürotool, dass sowohl zwischenmenschliche Probleme im Büro, wie auch eine Menge anderer Fälle zuverlässig löst. Wer wünscht sich das nicht?

In dieser Folge stellen wir gleich zwei Dinge vor. Das universelle Bürotool und was passiert, wenn man seinen Text nicht lernt.

Viel Spaß: